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Mit dem Gewinn der Enduro-Weltmeisterschaft 2011 in den beiden Topklassen untermauerte Husqvarna Motorcycles einmal mehr seinen hohen sportlichen Anspruch in dieser Disziplin des Offroad-Motorradrennsports. Juha Salminen aus Finnland errang auf seiner TE 250 die Weltmeisterschaft in der Klasse E1, und sein Markengefährte Antoine Meo aus Frankreich brachte auf der TE 310 den WM-Titel in der Klasse E2 für Husqvarna Motorcycles unter Dach und Fach. Außerdem gewann Husqvarna ebenso in beiden Klassen die für das Team äußerst motivierenden Konstrukteurstitel.
Neuer Zylinderkopf und Kraftstoffeinspritzung für noch bessere Performance.
Für das Modelljahr 2013 (Renn-Saison 2012) hat Husqvarna Motorcycles die beiden erfolgreichen Wettbewerbs-Enduros einer tiefgreifenden Überarbeitung unterzogen, die insbesondere den flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Viertaktmotor betrifft. So wurde das Design des mit Stahl-Ventilen bestückten Zylinderkopfs im Hinblick auf noch höhere Leistungs- und Drehmomentausbeute optimiert. Darüber hinaus sorgt eine neue elektronische Kraftstoffeinspritzung von Keihin für noch bessere Gasannahme und Fahrbarkeit. Mehr Leistung und Drehmoment nahezu über das gesamte Drehzahlband.
Nach wie vor stellt der kraftvolle, mit einem Sechsganggetriebe ausgestattete Einzylinder-Viertakter mit einem Gewicht von nur 23 Kilogramm eines der leichtesten Triebwerke im Wettbewerbsumfeld dar. Ein Blick auf die Leistungs- und Drehmomentkurven macht deutlich, wie stark die beiden neuen Wettbewerbs-Enduros im Bereich der Motor-Performance zugelegt haben. Diese deutliche Steigerung spiegelt sich auch im zusätzlichen „R“ der Modellbezeichnung wider. Gegenüber den Vorgänger-Modellen konnten Leistung und Drehmoment sowohl bei der TE 250 R als auch bei der TE 310 R über den gesamten, für den Fahrbetrieb relevanten Drehzahlbereich signifikant gesteigert werden. Während die neue TE 310 R einen Zuwachs von knapp 5 Prozent an Spitzenleistung und etwa 8 Prozent an maximalem Drehmoment bietet, profitiert die neue TE 250 R beim Leistungs- und Drehmoment-Maximum von jeweils circa 8 Prozent Steigerung. Neben dem neu gestalteten Zylinderkopf und der neuen Kraftstoffeinspritzung zeichnet hierfür auch eine neue Krümmerführung verantwortlich.
Bewährtes Fahrwerk mit ausgesucht hochwertigen Komponenten. Wie bei sämtlichen Husqvarna Offroad-Modellen kommt auch bei der neuen TE 250 R und TE 310 R ein torsionssteifer Stahlrahmen aus runden, ovalen und rechteckigen Rohren zum Einsatz. Dieser ist im Lenkkopf-Bereich mit 25CrMo4 Chrom-Molybdän-Stahlplatten zur Verbesserung der strukturellen Steifigkeit zusätzlich verstärkt.
Die Vorderradführung übernimmt eine in Zug- und Druckstufe einstellbare Upside-down-Telegabel von Kayaba mit 48 Millimetern Tauchrohrdurchmesser. Hinten werden die Aufgaben von Federung und Dämpfung von einem Kayaba-Zentralfederbein mit Hebelumlenkung übernommen. Neben der Einstellung der Federvorspannung erlaubt das Federbein auch die Justierung von Zug- und Druckstufe für verschiedene Geschwindigkeitsbereiche und bietet so ein Optimum an Abstimmungsmöglichkeiten auf die jeweiligen Streckenerfordernisse.
Optimierte Ausstattung für noch größere Praxistauglichkeit. Serienmäßig werden die neue TE 250 R und TE 310 R mit für Straßenzulassung konformen Motor-Mappings ausgeliefert. Für den Wettbewerbseinsatz sind zwei weitere Motor-Abstimmungen für betont weiche oder spontane, aggressive Leistungsabgabe erhältlich (Zubehör). Die Anwahl der beiden Mappings kann der Fahrer schnell und bequem über einen Schalter (Zubehör) am linken Lenkerende vornehmen.
Durch den Einsatz der neuen Kraftstoffeinspritzung entfällt die bisher notwendige Hot-Start- Einrichtung, und das Motorgehäuse erhielt eine neue magnetische Ölablassschraube, die metallischen Abrieb bindet. Das Cockpit ergänzen die Warnleuchte für die Kraftstoffeinspritzung sowie ein separater Betriebsstunden-Zähler für den Motor. Auch die Schaltereinheiten an den Lenkerenden wurden im Sinne noch besserer Praxistauglichkeit überarbeitet. So findet sich am rechten Lenkerende jetzt nur noch der Betätigungsknopf für den elektrischen Anlasser, und die Schaltereinheit am linken Lenkerende wurde kleiner und kompakter gestaltet. Sämtliche Schalter und Stecker sind gegen das Eindringen von Wasser geschützt.
Weitere neue Ausstattungsmerkmale sind das Lenkerpolster für einen wirkungsvollen Schutz des Fahrers im Falle eines Aufpralls sowie bereits mit dem Lenker verklebte und damit gegen unerwünschtes Verdrehen gesicherte schwarze Handgriffe. Neu gestaltete Rückspiegel bieten verbesserten
Blick nach hinten. Außerdem sind sämtliche neue Modelle mit widerstandsfähigeren Aufklebern am Heck sowie neuer Grafik auf den Seitenteilen in In-Mould-Technik ausgestattet. Ein Zündschloss entfällt bei den neuen Modellen komplett, und ein verstärkter, robusterer Kühler trägt dem rauen Geländeeinsatz nun noch besser Rechnung. Ein Kondensator ermöglicht zudem den Betrieb des Motors auch mit defekter Batteri


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Motor

Art Einzylinder 4-Takt

Bohrung 79 mm

Hub 50.9 mm

Hubraum 249 ccm

Verdichtung 13.5 : 1

Starter Kick- und Elektrostarter

Kühlung Flüssigkeitskühlung

Zündung Kokusan

Kraftstoffaufbereitung Einspritzung Keihin

Kupplung hydraulische Ölbadkupplung

Sekundärübersetzung 13 : 50
 

Fahrwerk



Gabel Kayaba USD 48, einstellbar Zug-/Druckstufe

Federweg der Gabel 300 mm

Federbein Kayaba, einstellbar Zug-/Druckstufe

Federweg des Federbeins 296 mm

Bremse vorne 260 mm Wave-Scheibe

Bremse hinten 240 mm Wave-Scheibe

Felge vorne 1,60” x 21”

Reifen vorne 90/90 -21"

Felge hinten 2,15” x 18"

Reifen hinten 120/90 -18”

Radstand 1470 mm

Sitzhöhe 950 mm

Bodenfreiheit 290 mm

Trockengewicht 109 kg

 

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TE 250,

Neue Speerspitze der Husqvarna Armada, die 250 TE.

Husqvarna krempelt die Ärmel hoch und stellt die neue TE 250 in die Auslage. Damit wollen die Italiener unter deutschem Geleit die Vorherrschaft in der E1 Klasse an sich reißen. Die neue Husky ist noch ganz frisch, direkt aus der Kiste raus haben wir der kleine Italienerin gleich mal auf den Zahn gefühlt. Damit es nicht zu eintönig wird haben wir noch gleich die neue TE 510 und eine WR 250 in den Wald mitgenommen.

Modellpflege? Nein danke! Wenn man sich so die meisten Hersteller ansieht, gab es bei den neuen Enduro Modelle für 2010 kaum gröbere Veränderungen. Es wurde eher in Richtung Modellpflege hingearbeitet, ob es an der Wirtschaftskr.... liegt oder andere Gründe hat, können wir nicht sagen. Doch eines steht fest, die neue Husqvarna TE 250 hat nur noch den Namen mit Ihren Vorgängerinnen gemeinsam. Schon vor etwa 3 Jahren wurde angekündigt, man wolle die leichteste 250er 4 Takt bauen. Jetzt steht sie vor uns. Betrachtet man den Motor, erinnert er von der Dimension her eher an einen 2 Takter. Also konnten wir es kaum erwarten sie auf die Waage zu schieben. Vorher noch den Tank noch voll machen und ab zur Wahrheitsfindung.
 

Leichteste 250 Viertakt am Markt.

Die Husqvarna ist reichlich bestückt. Neben Handschützer und Motorschutz ist auch gleich ein Lüfter serienmäßig aufgebaut. Das bekannte Cockpit mit Zündschlüssel und StVo Schalter ist alles dabei. Neu ist ein fescher Seitenständer und ein Sportheck bei dem der Kennzeichenhalter schnell abgenommen werden kann. Damit ist man mit den Klassenbesten einmal gleich auf. Im Tank finden 7 lt. Platz. Das Gemisch wird mittels Einspritzung aufbereitet und dem Zylinder zugeführt. Praktisch sind die Griffmulden am Heck, damit spart man sich schmutzige Handschuhe wenn man einmal kräftig zupacken muss. So nun zum Gewicht: Die Waage zeigte 113,5kg! Wohlgemerkt mit vollem Tank und voller Ausstattung! Damit stehen 106,5 kg mit 106kg im Prospekt gegenüber, schön dass hier die Wahrheit gesprochen wird. Und die 106,5kg sind definitiv eine Ansage. Spendiert man der Husky einen Sportauspuff und den leichten Racingkabelbaum, ist Sie auf Höhe einer durchschnittlichen 250er 2 Takt, aber ohne E-Starter und Einspritzung! Großer Respekt!  

Die Stunde der Wahrheit brach auf Hackis Viehwaage an.

Der Stolz der Entwickler liegt im kleinen Kraftwerk. Mit nur 22kg ist er der leichteste 250er 4 Takt Motor am Markt. Die Maße und Dimensionen sind sehr kompakt, fast schon filigran. Im Fahrbetrieb liebt der Motor die Drehzahl. Bei unserem Testmotorrad frisch aus der Kiste, war die Kraftentfaltung im unteren Drehzahlbereich etwas ruppig und neigte zum verschlucken. Eine nachträglicher Leistungsprüfstandmessung hat dann den Fehler aufgedeckt. Die Einspritzung war eingestellt auf original Auspuff inkl. DB-Killer, beim Test wurde ohne den Einsatz gefahren, daher ergab sich ein etwas zu mageres Gemisch. Tolle Leistungszuwächse brachten erste Tests mit Nachrüstanlagen.

Mit dem Laptop und der dazugehörigen Software können einfach entscheidende Parameter verändert werden und auf die jeweilige Auspuffanlage abgestimmt werden. Ab der Drehzahlmitte zieht der Motor leichtfüßig bis in den Begrenzer. Die hohe Verdichtung mit 13,6:1 spürt man in der Motorbremswirkung, auch dies sollte mit der Software zu regeln sein. Bei einer kniffligen Auffahrt habe ich mich dann etwa 15min lang gespielt, in Schrittgeschwindigkeit immer wieder hinauf und herunter, versucht den Lüfter zum Leben zu erwecken. Ohne Erfolg, die neue Husqvarna ist thermisch sehr stabil, dürfte eine mächtige Wasserpumpe mit an Bord haben.

Klein und Oho, der Motor wiegt nur 22 Kg

    Bis auf die 125er und die 310er haben ab 2010 alle Husqvarnas eine Kayaba Gabel verbaut. Obwohl uns die Mazzocchi in der 310er TE im Vorjahr schon gut gefallen hat, setzt die neue Kayaba neue Maßstäbe im Wald! Unglaublich sensibel und stabil. Das Federbein ist in der Grundeinstellung etwas zu weich, mit ein paar Klicks stand die Husqvarna dann ausgewogen da. Das Federbein pickt förmlich am Boden, ich hatte fast das Gefühl, dass es schon etwas zu progressiv ausgelegt ist. Hier könnte eine härtere Feder helfen (Körpergewicht 78kg). In der Praxis überzeugt aber das Fahrwerk und Handling. Die kleine 250er ist flink wie keine andere, stellt eine 250er 2 Takt in den Schatten, und liegt dazu noch stabiler! Keine Ahnung wie sie das hinbekommen haben, ein so wendiges Motorrad zu bauen, dass auf schnellen Passagen trotzdem so stabil liegt. Bei Abfahrten mit groben Steinen liegt sie super ruhig, schluckt und bügelt alles weg und gibt sehr viel Vertrauen. Man kann nicht nur die gewünschte Linie fahren, sonder eine noch engere. Vom Gefühl her wendiger als eine 250er 2 Takt.

Flink wie ein Wiesel.

Extrem wendig im anspruchsvollen Gelände.

Die Husqvarna ist für meine Körpergröße von 186cm gut ausgelegt. Nur geringfügige Anpassungen wären nötig um eine perfekte Abstimmung zu finden. Generell setzt man sich auf die Husqvarna und fühlt sich wohl, alles ist genau dort wo es hingehört. Die Spoiler schränken die Bewegungsfreiheit auch für größere Fahrern nie ein. Die Sitzbank hat genau die richtige Härte inkl.

Schnellverschluss für einen raschen Luftfilterwechsel. Dazu klappt man die Batterie zur Seite und nimmt den Filter raus. Leider ist der Rahmen etwas enger als der Filter, daher ist Vorsicht geboten, damit kein Schmutz in den Ansaugkanal gelangt.

neue Dominanz bei den kleinen Viertaktern

Fazit: Das hochgesteckte Ziel wurde erreicht, sie dürfte die leichteste 250 4 Takt Enduro am Markt sein, bietet eine super Ausstattung, ein Hammer Fahrwerk, ist Wieselflink und trotzdem stabil auf schnellen Passagen. Der Motor braucht bei Änderung am Auspuff noch etwas elektronische Zuwendung um auch hier voll punkten zu können. Nicht umsonst hat Antoine Meo in der Enduro WM zum Ende der Saison mit der neuen Husqvarna alle in der Klasse E1 in Grund und Boden gefahren. Damit ist Husqvarna in der kleinen Klasse wieder vorne mit dabei.

 

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